Schlagwort-Archive: Telefonie

Telefonmarketing im Rampenlicht

Telefonmarketing wird insbesondere von den Konsumentenverbänden immer wieder kritisch ausgeleuchtet. Das Marketing hingegen, entdeckt mehr und mehr den hohen Wert persönlicher Gespräche und nutzt diesen Kanal zum erfolgreichen Aufbau ihrer Dialoge mit den Kunden.

 Der SDV gestaltet mittels Selbstregulierung Leitplanken für die Branche, mit denen das Telefonmarketing effizient genutzt werden kann, aber auch die Anliegen der Konsumenten ernst genommen werden. Mit den angestrebten Massnahmen wird die Qualität bei den Firmen und in der Ausbildung gesteigert und gefördert…Mehr

Telefonmarketing – SDV setzt Zeichen gegen schwarze Schafe

Weil bisher kaum Möglichkeiten bestanden, bei Verstössen gegen den SDV-Ehrenkodex oder die Gesetzgebung vorzugehen, hat die SDV-Generalversammlung jetzt ein Zeichen gesetzt. Ab sofort ist der Vorstand ermächtigt, Verstösse durch eine unabhängige Instanz prüfen zu lassen. Darüber hinaus ist er befugt, die Verursacher bei der Schweizerischen Lauterkeitskommission (SLK) zur Anzeige zu bringen oder ein gerichtliches Verfahren einzuleiten. Entscheidet die SLK, dass ein SDV-Mitglied gegen den Ehrenkodex gehandelt hat, muss dieser Fall durch die SLK öffentlich publiziert werden. Sichergestellt ist, dass ein solches Verfahren auch bei einem Verbandsaustritt des betroffenen Mitgliedes weitergeführt wird.

Mit der Aufnahme dieses wichtigen Artikels in die Statuten setzt der SDV ein mutiges Zeichen. Der Verband dokumentiert damit, wie wichtig ihm Seriosität und Professionalität seiner Mitglieder sind und wie wertvoll ihm das Vertrauen ist, das die Branche i n der Öffentlichkeit beansprucht. SDV-Präsident Stössel sieht deshalb in dieser Statutenänderung auch einen entscheidenden Schritt, die Glaubwürdigkeit von Verband und Dialogmarketing nach aussen zu fördern.

Unveränderter Konsumentenschutz im Internet und am Telefon

Der Nationalrat hält den Schutz der Konsumentinnen und Konsumenten bei Geschäften im Internet und am Telefon für ausreichend. Er hat am Mittwoch zwei vom Ständerat befürwortete parlamentarische Initiativen abgelehnt. Die Initiativen von Simonetta Sommaruga, Präsidentin der Stiftung für Konsumentenschutz, und des früheren Neuenburger SP-Ständerates Pierre Bonhôte wollen den Konsumentenschutz bei Online- und bei Telefonverkäufen verstärken und auf EU-Niveau anheben. Sommaruga will das Obligationenrecht und das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb revidieren. Bonhôte verlangt bei Telefonverkäufen ein Widerrufsrecht wie bei Haustürgeschäften.
Die Initiativen wurden mit 90 zu 66 bzw. mit 95 zu 69 Stimmen abgelehnt. Die Mehrheit wolle an der Vertragsfreiheit nicht rütteln und den Bürger nicht bevormunden, sagte Ruedi Aeschbacher (EVP/ZH) namens der Rechtskommission.

Quelle: Kleinreport

Guter Call Center Agent sind auch Trendforscher

 Call-Center, ob sie von einem Dienstleister oder inhouse betrieben werden, sind oftmals auch Kommunikationsforscher bzw. Kommunikationspioniere. Sie spüren am schnellsten die Trends im Kommunikationsverhalten auf und stellen sich am ehesten darauf ein. Deshalb lesen nicht nur Call-Center-Interessierte die Tipps von den führenden Call-Center-Betreiberinnen im deutschsprachigen Raum, mit Gewinn. Auch Unternehmen, deren Erfolge stark von einer perfekten Kundenkommunikation abhängen, können aus dem Beitrag herauslesen, welche kommunikativen Herausforderungen auf sie zukommen.

Tipp A)
Die Nutzung von Telekommunikationsangeboten ist in den vergangenen Jahren immer mehr zum festen Bestandteil unseres täglichen Lebens geworden. Dieser Trend wird auch in Zukunft – insbesondere vor dem Hintergrund immer neuer Datendienste und mobiler Angebote – weiter anhalten. Auf Seiten der Verbraucher steigt der Informationsbedarf, der sich in immer höheren Anforderungen an die Erreichbarkeit der Kundendienste niederschlägt.

Erreichbarkeit definiert sich nicht nur über die Zeit, sondern auch quer über alle Kommunikationskanäle: Telefon, Email, Fax, SMS usw. Der Kunde bestimmt, welche Medien er wann nutzt. Entsprechend leistungsfähig ist die Kommunikationsinfrastruktur in den Unternehmen, die mit der Zeit gehen, gestaltet und nahtlos in die IT integriert.

Tipp B)
Der Markt verändert sich in den kommenden Jahren weiterhin nachhaltig. Telefon und Internet werden im Callcenter verstärkt zusammenwachsen und neue Serviceangebote, wie beispielsweise Videotelefonie entstehen.

Umso wichtiger ist es, dass IT- und Telekommunikation zusammenwachsen, etwa durch die Nutzung von CTI-Lösungen wie iPhone.

Tipp C)
Der Einsatz professioneller CRM-Systeme in Call-Centern hat immer stärker zugenommen und die technologische Entwicklung schreitet mit einer erhöhten Intensität voran.
Die reine CTI- oder Unified-Messaging-Applikation ist noch nicht die Lösung, höchstens die Voraussetzung dafür. Um die Prozesse hinter der Kommunikation kundenorientiert zu organisieren, sind CRM-Systeme inzwischen unerlässlich.

 

Das Call Center als Front Office

 Ein professionelles Call Center bietet im Inbound allen Firmen, welche ihre hauseigene Telefonzentrale auslagern möchten, einen Front Office Dienst an. Wir Agenten begrüssen im Namen unseres Mandanten seine Kunden, verbinden diese an gewünschte oder zuständige Mitarbeiter und leiten beim Nichterreichen der Personen, die gewünschte Information auf verschiedenen Kommunikationswegen weiter. Dem Kunden soll zu keiner Zeit bewusst sein, dass er über ein Call Center anruft. Weshalb?


Jeder unserer Mandanten hat individuelle Wünsche, was die Begrüssung, das Verhalten am Telefon und die Handhabung der Anrufe betrifft. Von uns Agenten wird erwartet, dass wir uns dem Unternehmensprofil anpassen und seine Strukturen kennen. Zusätzlich sprechen wir mindestens vier Sprachen und bedienen die Kunden mit viel Einfühlungsvermögen kompetent, denn wir sind auch die erste Anlaufstelle bei Fragen oder Reklamationen an unseren Mandanten.

Die Entwicklung der Call Center Branche, durch die zunehmenden Bedürfnisse und Anforderungen der Unternehmen, spricht für sich.

Unterdessen werden Call Agenten in eigens dafür geschaffenen und zertifizierten Lehrgängen, welche professionelle Call Center auch hausintern durchführen, ausgebildet. Nicht jeder kann telefonieren! Abgesehen vom fachlichen Wissen, erfordert das Telefonieren im Namen eines Mandanten Souveränität, wenn z.B. die gewünschte Ansprechperson durch verschiedenste Gründe nicht gestört werden darf, ist es Aufgabe des Agenten dies dem Anrufer so zu erklären, dass es verstanden und akzeptiert werden kann.

Es geht nicht darum, dass eine solche Situation unangenehm ist und der Call Agent Skills fordert, sondern um die Tatsache, dass auch ein Call Center ein Dienstleistungsunternehmen ist und sich, wie jede andere Firma auch, mit seinem Namen und seiner Tätigkeit verbürgt. Deshalb wünschen sich viele Call Agenten die Möglichkeit, dem Anrufer zu kommunizieren, dass sein Anruf an ein Call Center weitergeleitet wurde. Eine mögliche Begrüssung könnte in etwa so lauten:

Willkommen im Call Center XY. Ihr Anruf wurde an uns weitergeleitet da alle Linien Ihres gewünschten Gesprächs Partners besetzt sind. Was kann ich für Sie tun…..?

Was ist Ihr Standpunkt?

Telemarketing als Dialoginstrument weiterhin im Vormarsch

Eine jüngst vom Deutschen Direktmarketing Verband (DDV) durchgeführte Umfrage unter den umsatzstärksten Unternehmen in Deutschland belegt: Immer mehr Unternehmen entdecken den Kundenservice per Telefon… Weiterlesen