Beiträge vom November 2008
Die von den beiden Branchenverbänden Schweizer Direktmarketing Verband SDV und der Swiss Contact Center Association CallNet.ch initiierte Podiumsdiskussion Ende Oktober zum Thema «Mehr Konsumentenschutz und weniger Missbräuche beim Telefonverkauf» mit Vertretern der Branchenverbände, der Politik und Wirtschaft hat gezeigt, dass eine gesetzliche Regulierung die bereits bestehende Selbstregulierung nicht wesentlich verbessert. Um den Konsumenten besser zu schützen, sind andere Massnahmen notwendig.
Konsumentenschutzorganisationen setzen auf angepasste Gesetze Die Konsumentenschutzorganisationen erhoffen sich von einer Ausweitung der gesetzlichen Bestimmungen für Fernabsatzgeschäfte auf den Telefonverkauf einen besseren Schutz für die Konsumenten, denn viele Konsumenten sind nach wie vor gegenüber gewieften und hartnäckigen Telefonverkäufern überfordert. Wie beim Haustürverkauf soll gesetzlich ein Widerrufsrecht von sieben Tagen eingeführt werden, welches auch bei Käufen unter einem Rechnungsbetrag von hundert Schweizerfranken greift. Zudem können sich die Konsumentenschützer vorstellen, dass die Telefonnummern von Telefonverkäufern für den Konsumenten erkennbar sein müssen, beispielsweise mit einer speziellen Vorwahlnummer.
Ziel der Konsumentenschützer ist es, dass die Erweiterung des Obligationenrechts möglichst schnell in Kraft tritt, so dass rasch möglichst (mehr…)
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Telefonie - ein hochwirksames Instrument
Viele Unternehmen haben die Vorzüge des direkten Dialogs mit ihren Kunden erkannt. Konsumenten definieren heute selber, über welche Kanäle sie kontaktiert werden möchten. Sie sind mehrheitlich auch bereit, Informationen preiszugeben, erwarten aber im Gegenzug einen klaren Nutzen.
Gefragt ist somit ein effizientes Daten- und Kampagnenmanagement. Um den Erwartungen der Konsumenten Rechnung zu tragen, muss der Anbieter seine Kunden und deren Bedürfnisse kennen. Dies bedingt ein lückenloses Historisieren aller relevanten Informationen aus Kampagnen und Einzelkontakten. Oft ist es sinnvoll, die Daten mit zusätzlichen Informationen anzureichern und Erkenntnisse aus Datenanalysen beizuziehen, um bedürfnisorientiert kommunizieren zu können. Drei Voraussetzungen für eine optimale Marktbearbeitung:
1. Datenhistorisierung:
In der Praxis stellt das systematische und zentrale Abbilden von Aktionen und Reaktionen von personalisierten Kampagnen über Off- und Onlinekanäle viele Unternehmen vor Probleme. Versäumt es der Anbieter beispielsweise festzuhalten, wer nicht reagiert hat, läuft er Gefahr, diese Konsumenten immer wieder mit gleichartigen Angeboten zu kontaktieren, obwohl sie sich gar nicht dafür interessieren. Gleichzeitig entstehen beim Unternehmen unnötige Kosten. Deshalb gehören sämtliche Aktions- und Reaktionsdaten aus Kampagnen in eine zentrale Datenbank. Auf Personen- oder Firmenebene sind dies: (mehr…)
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Mit Tag(s) versehen: Datenanalyse, Datenhistorisierung, Dialoge, Konsumenten, Kontakte, Kunden
Männer nutzen mobiles Internet anders als Frauen. Während Dienste wie Suchmaschinen, E-Mail-Portale oder der Wetterbericht von beiden Geschlechtern gleichermaßen genutzt werden, verwenden Männer öfter als Frauen das mobile Internet für aktuelle Nachrichten.
Das geht aus der neuen Mobile Internet Benchmarking Studie 2008 von TNS Infratest hervor (Erhebung Juli und September 2008). Unterschiede zeigen sich bei aktuellen Nachrichten, die von 59 Prozent der Männer aber nur von 39 Prozent der Frauen abgerufen werden. Bei Sportnews liegt das männliche Geschlecht mit 39 Prozent ebenfalls weit vor den Frauen mit elf Prozent. Für Aktien interessieren sich immerhin noch zwölf Prozent aller Männer, während nur jede fünzigste Frau mobil nach Aktienkursen sucht. Gegensätze gibt es auch bei der Nutzung von Download-Diensten, die von Frauen häufiger aufgesucht werden. So gaben 70 Prozent der befragten Frauen an, über das mobile Internet bereits mindestens (mehr…)
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