Die Auswirkungen des Internets auf die Geschäftsmodelle und Distributionskanäle von etablierten Anbietern zeigen mehr und mehr Wirkung, zwingen zum Umdenken und die User profitieren davon. So will der Brockhaus Verlag mitte April mit einem rein werbefinanzierten Lexikon-Portal online gehen. „Die Marktanalysen zeigen eindeutig…
eindeutig, dass die Kunden künftig Sachinformationen in erster Linie online nachschlagen werden.“
Das deutsche Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ hat zudem seine im Dezember 2007 angekündigte Online-Recherche-Datenbank aufgeschaltet. Sie bietet Artikel und Einträge von Spiegel, Spiegel Online, Manager Magazin und der Bertelsmann-Tochter Wissen Media Group. Die freie Enzyklopädie Wikipedia fungiert als Partner. Insgesamt finden sich so rund 1.6 Millionen Artikel. Das Archiv geht bis 1947 zurück und soll in Zukunft weiter ausgebaut und mit lexikalischen Inhalten verknüpft werden. In den vergangenen Monaten haben schon die New York Times und Die Zeit aus Hamburg ihre Archive ins Netz gestellt. (Quellen: NetzwocheTicker bzw. http://www.brockhaus.de/presse/detail.php?nid=17&id=537 bzw. http://wissen.spiegel.de/wissen/start/home.html - 14/2/08)